Archiv der Kategorie: Allgemein


Gedenkkette der 151 Opfer am Wiener Westbahnhof (Quelle: https://www.flickr.com/photos/spoewien/41186984122/in/album-72157667431800758/)

Die Klasse 2HGB besuchte am 4. April 2018 die Gedenkveranstaltung der ARGE NS-Opferverbände-Bundesverband Österreichischer AntifaschistInnen, WiderstandskämpferInnen und Opfer des Faschismus am Wiener Westbahnhof.

Am 1. April 1938 wurden zum ersten Mal österreichische Gefangene – mehrheitlich Repräsentanten des „Ständestaates“ (politische Funktionäre, Polizei- und Justizfunktionäre) und Juden, aber auch Sozialisten und Kommunisten – von Wien in das KZ Dachau überstellt, wo sie am 2. April eintrafen. Die Gefangenen wurden bereits auf der Fahrt misshandelt und verletzt. Unter den 151 Erstdeportierten, befanden sich bekannte Persönlichkeiten wie Robert Danneberg, Franz Olah, und Leopold Figl. Diese Überstellung von Menschen wird auch „Prominententransport“ genannt. Bei dieser Veranstaltung gedachten wir diesen Menschen, die dem NS-Terror ausgesetzt waren. Mit dem ersten Transport begann ein verhängnisvoller Weg, der im Weltkrieg und in Massenvernichtungslagern endete.
(Martin Harand)

Auch unser Schüler Samuel Skop (siehe Titelbild, neben Sanja) macht beim Redewettbewerb mit, hier das Inteview 😉

Lieber Samuel stell dich Bitte kurz für unsere Leserinnen und Leser vor!
(Alter, Beruf, Interessen, Freizeit, …)
Hallo, mein Name ist Samuel und ich bin 20 Jahre alt. 🙂
Ich bin HGA- Lehrling im wunderschönen Boutiquehotel Stadthalle. Meine Hobbys sind, sich mit Freunden zu treffen, Sport betreiben, Serien zu schauen und die News lesen. Ich bin ein sehr familiärer Mensch und liebe es zu diskutieren.

Hast du schon vor deiner Teilnahme am Redewettbewerb vor einer Gruppe gesprochen? Und wenn ja zu welchem Thema?
Nein, allerdings nur vor einer Klasse als Referat. Ich habe zu dem Thema „was bedeutet  Familie für mich“ gesprochen.

Beim Redewettbewerb in der Kategorie „Spontanrede“ soll man bereits nach nur 5 Minuten Vorbereitungszeit spontan eine Kurzrede halten. Warum hast du dafür als Themenschwerpunkt „Jugend und Familie“ gewählt?
Ich interessiere mich sehr für das Soziale und meine Mitmenschen. Außerdem bin ich ein Mensch der sich nicht vor der Wahrheit drückt und den meisten helfen und klar machen möchte was es bedeutet Familie zu haben. Jugend ist auch ein wichtiges Thema, da junge Menschen die Zukunft in der Hand haben. Für mich sind das Themen die zu den wichtigsten Teilen eines jeden Lebens gehören.

Wie hat dir deine bisherige Teilnahme gefallen?
Es hat super viel Spaß gemacht und ich konnte viel Erfahrung sammeln. Außerdem fand ich es toll was alles vorgestellt wurde in den kurzen Pausen bzw. was  man für Möglichkeiten als junger Mensch in unserer Stadt hat. Ein sehr nettes Team hat mich empfangen und die Spontanreden sehr gut präsentiert.

Lieber Samuel auch Dir Danke für das Interview und für Deinen persönlichen Einsatz!

 

Zwei weitere Interviews werden noch gehalten 😉
(Inhalt und Foto: Martin Harand)

Liebe Leserinnen und Leser!
Heuer findet der Redewettbewerb bereits zum sechsundsechzigsten  mal statt, dabei treten die Rednerinnen und Redner in drei verschiedenen Kategorien an: „Klassische Rede“, „Spontanrede“ und „Neues Sprachrohr“. Ein Termin zum Vormerken ist das Landesfinale im Wiener Rathaus, es findet am Donnerstag, 26. April 2018, 9:00 Uhr im Wiener Rathaus statt.
(Nähere Infos: http://www.wienxtra.at/schulevents/redewettbewerb/)

Ich habe unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer interviewt und möchte sie euch gerne vorstellen 😉 Das erste Interview führte ich mit Sanja Stevic, Schülerin einer ersten Klasse im Lehrberuf Hotel- und Gastgewerbeassistent.

Liebe Sanja stell dich Bitte kurz für unsere Leserinnen und Leser vor!
„Mein Name ist Sanja Stevic und bin 16 Jahre alt. Seit ca.6 Jahren lebe ich jetzt in Wien. Beruflich mache ich eine Lehre als Hotel- und Gastgewerbeassistentin. In meiner Freizeit bin ich gerne sportlich unterwegs, dazu gehört meistens, Basketball und Fußball spielen. Bücher und Songs zu schreiben ist jedenfalls auch ein Teil meines Hobbys.“

Hast du schon vor deiner Teilnahme am Redewettbewerb vor einer Gruppe gesprochen? Und wenn ja zu welchem Thema?
„Ja, sehr oft schon. Ich habe schon die letzten zwei Jahre an einem Redewettbewerb , der „Sag´s Multi“ heißt teilgenommen. Dabei hatte ich die Ehre, im Rathaus vor unserem derzeitigen Bundeskanzler die Rede zu halten.“

Beim Redewettbewerb in der Kategorie „Klassische Rede“ sollst du zu einem Thema deiner Wahl 6 bis 8 Minuten sprechen. Du sprichst zum Thema „Zwischen Angst und Mut“! Wie bist du auf dieses Thema gekommen und worum geht es dabei?
„Mir persönlich fallen die Themen immer spontan ein. So kam es zu dem Titel, „Zwischen Angst und Mut“. Dabei geht es um meine Lebensgeschichte, die ich gern  Menschen erzähle. Weil ich stolz darauf bin was ich bis jetzt erreicht habe und wie ich es erreicht habe, und vielleicht kann ich diesen Personen als Motivation oder Inspiration dienen“

Wie hat dir deine bisherige Teilnahme gefallen?
„Ich kann nur Gutes darüber sagen, denn ich hatte ja auch großartige Unterstützung dabei, den Herr Harand, der erfreut mit gefiebert hat, was mich natürlich sehr gefreut und ermutigt hat.“

Liebe Sanja Danke für das Interview und für Deinen persönlichen Einsatz!

Die anderen Interviews folgen noch 😉
(Inhalt und Foto: Martin Harand)

Die 2HGB1 (2. Blockklasse Hotel- und GastgewerbeassistentInnen) hat im Rahmen eines Projektes im Freigegenstand „Lebende Fremdsprache Italienisch“ original italienische Weihnachtskuchen gebacken.

Ziel des Projektes war es, italienische Spezialitäten kennen zu lernen und selbst zuzubereiten, aber auch einen fächerübergreifenden Unterricht in Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen unserer Schule zu gestalten – das Touristik-Team dankt an dieser Stelle für die tatkräftige Unterstützung der Bäckerinnen/Bäcker!

Vom Ergebnis kann man sich hier überzeugen: Panettone

Die Berufsschule für Lebensmittel, Touristik und Zahntechnik wünscht Ihnen/euch schöne Feiertage!

 

Auf Einladung der Berufsschule LTZ besuchte die Autorin und Künstlerin Christine Genc die Schulbibliothek der Hans Mandl Berufsschule. Wir wollten sie ursprünglich im Rahmen der Veranstaltung „Österreich liest. Treffpunkt Bibliothek“ zu einer Lesung einladen, Frau Genc schlug uns aber vor einen Workshop für unsere Schülerinnen und Schüler abzuhalten, dankend haben wir angenommen.

Die Schülerinnen und Schüler der 1HA (1. Klasse HGA) konnten bei diesem Workshop frei von Konventionen wie dem Versmaß  arbeiten und sich der Dichtung hingeben. WhatsApp- und Dialektsprache wie „ganz chillig“ oder „a Tschick warad jetzt angemessen“ waren nicht nur erlaubt sondern erwünscht. Die Gedichte des Workshops wollten die Schülerinnen und Schüler nicht veröffentlichen, weil sie es als Arbeit im geschütztem Rahmen der Schulgemeinschaft verstanden. Der Workshop von Christine Genc hat ihnen viel Freude und Spaß bereitet, und sie motiviert in der Klasse folgendes Gedicht über die Berufsschule für die Homepage zu erarbeiten:

(Autor: Martin Harand)

Von 23.6. bis 26.6.2018 ist zum ersten Mal eine Parisreise für Schüler/innen mit Französisch Grundkenntnissen geplant. Neben den klassischen Sehenswürdigkeiten sollen auch 1-2 Pariser Hotels besucht werden.
Die Anmeldung ist noch bis Ende dieser Woche möglich!
Wenn sich genug interessierte Schüler/innen finden, heißt es im nächsten Semster „Avancer – auf nach Paris“.

Die 1 HGB am Freitag, 19. Mai 2017 (Foto: Silvia Winter)

Der Besuch im Literaturmuseum (Johannesgasse 6, 1010 Wien) der Österreichischen Nationalbibliothek war beeindruckend. Das Museum wurde vor zwei Jahren in diesem historischen Gebäude, dass auch Grillparzerhaus genannt wird, eingerichtet. Es steht unter Denkmalschutz und beherbergt auf drei Stockwerken Originalexponate Österreichischer Literatur und  unterschiedliche Materialien wie Bilder, Hör- und Videodokumente. Nach unserem geführten Rundgang durch die Daueraustellung, welche Literatur von der Aufklärung bis zur Gegenwart präsentiert, besuchten wir auch die aktuelle Sonderausstellung „Im Rausch des Schreibens. Von Musil bis Bachmann.“ Anschließend verfassten die Schülerinnen und Schüler der 1HGB beim Schreibworkshop Objektgeschichten. (Martin Harand)

„Das Literaturmuseum befindet sich an einem historischen Ort: Im Revolutionsjahr 1848 wurde das seit dem 16. Jahrhundert bestehende k. k. Hofkammerarchiv in die Johannesgasse 6 übersiedelt. Das eigens dafür errichtete Gebäude gilt heute als besonders eindrucksvolles Beispiel biedermeierlicher Zweckarchitektur und steht unter Denkmalschutz.“ (https://www.onb.ac.at/museen/literaturmuseum/das-literaturmuseum/ueber-das-literaturmuseum/) (Bildquelle: https://media-cdn.tripadvisor.com)

Im 2. Stock Dauerausstellung, die Regale und Faszikel (Aktenhüllen) stehen unter Denkmalschutz. Aktuell zum Maria Theresia Jahr ist hinter Glas (linke Bildseite) eine Originalhandschrift der österreichischen Herrscherin ausgestellt. (Foto: Samuel Luchian)

Schülerinnen und Schüler „zwischen Johann Nestroy und Ferdinand Raimund“ (Foto: Samuel Luchian)

Individuelles Erlebnis bei der Sonderausstellung „Im Rausch des Schreibens. Von Musil bis Bachmann (noch bis 11. Februar 2018)

(c) Miguel Dieterich

(c) Miguel Dieterich
Clara im Rathaus Wien

„Wortgewandte Jugendliche melden sich mit Themen zu Wort, die ihnen am Herzen liegen. …“ 
(http://www.wienxtra.at/schulevents/redewettbewerb/#c26702) so charakterisiert wienXtra ihren Jugend-Redewettbewerb. Dieses Zitat trifft punktgenau auf die Rede „Japan und Belgien“ von Clara BERGER aus unserer 1HE. Mit ihrer authentischen und charmanten Rede macht sie beim Landesfinale am 27. April 2017 den 1. Platz im Bereich „Klassische Rede – Berufsschulen“! Wir können sie als Siegerin in Wien feiern! Durch ihren Gewinn qualifiziert sie sich für das Bundesfinale des Redewettbewerbs , wo wir ihr die Daumen drücken!
(Martin Harand)

Am 3. April 2017 nahm die 2HGB1 an einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des Holocaust, bei den ehemaligen Saurer-Werken in Simmering, die als Außenlager des KZ Mauthausen fungierten, teil. „Niemals vergessen“