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Heute in der Haupbücherei und am 25. April im Rathaus (von links nach rechts):
Jessica Ashley Auinger (BS Verwaltungsberufe),
Serin Mrouki (BS LTZ), Benny Izabella Stancu (BS LTZ)

Heute war die Entscheidung wer am 25. April beim Landesfinale des diesjährigen Redewettbewerb von WIENXTRA im Wiener Rathaus sprechen darf. Die Vorausscheidung dafür fand in der Hauptbücherei (Büchereien Wien) statt. Die Jugendlichen aus den Wiener Berufsschulen wählten ihr Thema selbst aus und konnten so die Gelegenheit nutzen über Dinge zu sprechen die ihnen am Herzen liegen. Diese Veranstaltung zeigte wieder deutlich dass junge Menschen etwas zu sagen haben. Das leider oft unterstellte Desinteresse an Gesellschaft und Politik wurde hier obsolet gelegt! Die Redethemen hatten eine große Bandbreite: Persönliche Erfahrungen und Beobachtungen der Schülerinnen und Schüler, Appelle, gesellschaftspolitische Beitrage, und vieles mehr! Alle Reden wirkten authentisch, waren couragiert und zielgerichtet! Aus Gesprächen mit Zuhörerinnen und Zuhörern geht klar hervor, dass wir den Jugendlichen für die die heutige Leistung einfach dankbar sind. Und zu guter Letzt, ich freue mich, dass Benny und Serin es ins Landesfinale geschafft haben!
(Martin Harand)

Durch Politische Bildung wurde die erste Klasse Hotelkauffrau/mann auf die Thematik fairer Handel aufmerksam. Grundlage bildete ein Artikel der Tageszeitung DER STANDARD KOMPAKT vom 10. Jänner 2019 über den Protest der Textilarbeiterinnen in Bangladesch. Die Schülerinnen und Schüler waren sehr betroffen von dem tristen Dasein dieser Menschen, welche einen großen Teil unserer alltäglichen Kleidungsstücke nähen.
Sie wollten mehr über die Problematik von Fastfashion (Filmtipp: THE TRUE COST, 2016) wissen, sich aber auch mit den Lösungsansätzen beschäftigen. Was ist fairer Handel und was könnte er bewirken?
Ein Ansprechpartner für fairer Handel ist FAIRTRADE Österreich. Die Berufsschule LTZ ermöglichte einen Besuch dieses Vereines in der Klasse 1HKL, welcher sich „seit 1993 für fairen Handel mit Bauernfamilien und Beschäftigten auf Plantagen in Afrika, Asien und Lateinamerika“ einsetzt, er „vergibt in Österreich das FAIRTRADE-Siegel.“ (www.fairtrade.at/fairtrade-oesterreich.html) So konnten die Schülerinnen und Schüler an einem Workshop von FAIRTRADE teilnehmen. Durchgeführt wurde dieser von Erik Stettler, welcher gleich zu Beginn die Schülerinnen und Schüler in die Rolle der Kakaobauern und Händler der Elfenbeinküste versetzte. Durch das Rollenspiel konnten die Schülerinnen und Schülern aus einer anderen Perspektive erleben, warum fairer Handel notwendig ist.

Beim Workshop: Händlerin und Kakaobäuerin lächeln zufrieden, der Handel dürfte fair verlaufen sein, leider schaut der Alltag für den Großteil der Kakaobauern ganz anders aus! (Bildhintergrund: hier wird noch gehandelt oder gefeilscht?)

Der anschließende Vortrag gestaltete sich sehr informativ für die Klasse, sie erfuhren wie schwierig es für die Bauern überhaupt ist ihren Kakao zu verkaufen und für ihre Ernte einen gerechten Preis zu erhalten um ihr Überleben zu sichern. Die Entfernung zum Markt spielt für den Verkauf eine Rolle, wer ist schneller vor Ort? Kinderarbeit (manchmal deutlicher mit Kindersklavenarbeit bezeichnet) und Prostitution stehen an der Tagesordnung! Erik Stettler erklärte die Zielsetzungen und Struktur des Vereines FAIRTRADE, wichtig für ihn war es uns zu vermitteln, dass es bewusste Verbraucherinnen und Verbraucher braucht, welche faire Produkte kaufen!

Nach dem Workshop

Damit die Schülerinnen und Schüler ihre Eindrücke besser verarbeiten und veröffentlichen können bearbeiteten sie direkt nachdem Workshop folgende drei Fragen (nachfolgend einige ihrer Zitate):

Was hat dich beim Workshop von Fair Trade Österreich beeindruckt?

„Mir hat Herr Stettler einen klareren Einblick in das Fairtrade Geschäft gegeben. Ich find es fair, dass sie die Kakaobauern unterstützen und ihnen einen sehr fairen Preis für die harte Arbeit geben.“ (Benjamin)

„Ich war komplett überrascht hätte nicht gedacht dass das „Fair Trade“ so Interessant sein kann …“ (Estella)

„Mich hat es sehr beeindruckt, dass der Man der bei uns in der Klasse war wirklich alles versucht hat damit wir es verstehen. Er hat sich sehr viel Mühe gegeben und hat uns aufgeklärt, und er hat auch die vielen Fragen beantwortet die wir hatten, und er hat sie auch so erklärt dass es jeder verstehen konnte, und es war halt sehr interessant für alle. Jetzt wissen alle mittlerweile wie es eigentlich in Afrika ist bzw. wie es da mit den Landarbeitern läuft. Und es hat mich auch sehr beeindruckt wie sich Fair Trade wirklich Mühe gibt, sodass jeder das kriegt (sic!) was er sich verdient hat bzw. was er kriegen (sic!) soll.“ (Marie)

„Ich muss ehrlich sagen dass ich sehr beeindruckt und überrascht war nach dem Workshop und dankbar dafür, dass ich die Möglichkeit bekommen habe Fair Trade als ein „Faire Standards und gerechter Handel weltweit“ kennen lernen zu dürfen. Was ich besonders gut fand: FAIRTRADE fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern, FAIRTRADE schützt und unterstützt Kinder und Jugendliche, FAIRTRADE setzt sich für die Rechte der Beschäftigten auf Plantagen ein!“ (Salome)

„Ich fand den Workshop sehr interessant, weil ich gar nicht wusste dass es so viele Fair Trade Produkte gibt. Außerdem wusste ich nicht, dass es einen Mindestlohn für die Bauern gibt. Am meisten fand ich es interessant, als ich erfahren hab, dass keine Kinderarbeit erlaubt ist!“ (Valentina)

„Mich hat am meisten beeindruckt, dass wir mit ein paar Cent schon so viel bewirken können. Wenn wir beispielsweise Fair Trade Bananen kaufen anstatt normalen Bananen und 50 Cent mehr ausgeben kann das schon etwas bei den Produzenten bewirken.“ (Ann-Kathrin)

„Mich hat beeindruckt das man mit nur paar Cent unterschied den Menschen helfen kann.“ (Kamila)

„Persönlich hatte ich den WS Fair Trade sehr interessant und lernreich (sic!) gefunden. Es sind sehr viele Situationen vorgekommen über die ich nichts wusste. Ich wusste vor dem Vortrag nicht, dass es so eine Organisation überhaupt gibt. Ich finde sehr gut, dass die Organisation selbst sieht als wichtige Möglichkeit für Bauern, der Armut zu entkommen.“ (Patricia)

„Der Vortrag vom Erik kam mir mehr als Werbung für Fair Trade rüber. Es gab ein paar gute Punkte am Vortrag wie z.B. dass sie Kakao-Bauern unterstützen und einen Fixpreis ansetzen an dem sie verkaufen.“ (Philip)

„Viele Informationen die man über Fair Trade hatte waren leicht falsch. Darüber das die Fair Trade zum Beispiel sehr viel teurer wären als andere Produckte. Das es darum geht den Produzenten der Ware ein, auch bei niedrigen Marktpreisen, höheres und verlässliches Einkommen als im herkömmlichen Handel zu verwirklichen.“ (Rem)

„Mir hat der Workshop von Fair Trade Österreich sehr gefallen da ich vieles gelernt habe was ich noch nicht wusste. Ich finde dass es eine sehr gute Organisation ist da es einen Mindestlohn für Bauer gibt, es Fairer Handel ist und keine Kinderarbeit erlaubt ist. Man kann beim Einkaufen Fair Trade Produkte kaufen und hilft so den Bauern, in anderen Ländern, die nicht so viel verdienen.“ (Viktoria)

Hat sich dein Denken verändert?

„Ich habe gemerkt wie gut wir es in Europa eigentlich haben und wie toll die Wirtschaft auch ist. Ich werde natürlich versuchen, dass anderen Menschen zu vermitteln.“ (Estella)

„Eigentlich hatte ich selbst mal so eine Präsentation über Fair Trade in der Schule letztes Jahr und ich habe es eh gut ausgearbeitet obwohl ich es nicht so detailliert machen konnte hat mich das Thema sehr interessiert. Aber jetzt seit Erik bei uns war konnte ich endlich wirklich verstehen wieso Fair Trade das alles macht und auch wieso wir jetzt mehr von Fair Trade Produkte kaufen sollten. Sie versuchen die Einkommenssituation der Landarbeiter zu verbessern.“ (Marie)

„Natürlich denkt man nach, wenn der Vortragende Zahlen und Fakten bekannt gibt. Er erzählte uns wie es den Bauern geht und welche Auswege ihnen bleiben wenn Fair Trade nicht unterstützt wird und sie den Bauern keinen fairen Handel mehr anbieten können.“ (Ann-Kathrin)

“ Natürlich denkt man darüber nach, weil man jetzt ein Einblick bekommen hat wie es den Bauern   geht. Und mit Fair Trade unterstützen wir  dann den fairen Handel. Damit es den Bauern und deren Familien finanziell besser geht.“ (Kamila)

„Natürlich hat Fair Trade meine Gedanken verändert, und mich zum Nachdenken gebracht. Ich werde ab jetzt alles was ich bis jetzt unterschätzt habe, viel mehr schätzen.“ (Patricia)

„Nein da ich meine Meinung dazu habe.“ (Philip)

„Da ich jetzt weiß, das ich mit Fair Trade anderen helfe und viele Vorteile von Fair Trade kenne, werde ich es öfters kaufen.“ (Viktoria)

Was wollte der Vortragende?

„Er wollte uns einen besseren Einblick in Fairtrade und dessen Vorteile geben. Er hat uns auch gezeigt dass Fairtrade sehr wohl wichtig für die Welt ist.“ (Benjamin)

„Er wollte uns das natürlich gut verkaufen und vermitteln, und uns einiges lernen.“ (Estella)

„Er hat uns gezeigt was alles dort in der Elfenbeinküste passiert momentan und dass wenn wir uns einsetzen dass wir ihnen helfen können solange wir mehr Fair Trade Produkte kaufen.“ (Marie)


„Der Erik wollte uns meiner Meinung nach einfach nur beibringen was Fair Trade ist. Er wollte unsere Denkweise verändern im positiven Sinne. Je mehr wir Fair Trade Produkte kaufen, desto mehr helfen wir den Menschen auf der Elfenbeinküste.“ (Valentina)

„Er wollte unser Denken und unsere Nachsicht (sic!) ein bisschen verändern. Er will auch junge Menschen dazu bringen nachhaltig einzukaufen.“ (Ann-Kathrin)

„Uns Fair Trade vorstellen und ins gute Licht stellen. Einfach zu werben dafür.“ (Philip)

„Der Vortragende wollte uns Fair Trade verkaufen, er wollte uns dazu bringen öfters oder nur noch Fair Trade Produkte zu kaufen.“ (Viktoria)

Nachbearbeitung

Einige Fragen blieben nach dem Workshop noch offen bzw. entstanden erst! So beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen noch mit folgenden Themen,

„Warum verwendet „Zotter“ kein FAIRTRADE-Siegel mehr?
Was können wir noch über die Elfenbeinküste und Kakao in Erfahrung bringen?
Warum war die Berichterstattung über die letzten Proteste der Arbeiterinnen in Bangladesch so mäßig und welche Bilder werden der Öffentlichkeit dazu präsentiert?“

in der Schule und allgemein mit ihrer Lebenswelt.
(Martin Harand)

Am 11. Oktober 2018 fand im Vienna Marriott Hotel die Austrian Bike Challenge statt. Im Vorfeld konnten sich Teams anmelden, die für einen guten Zweck jeweils 20 Minuten in die Pedale treten. Für jeden geradelten Kilometer wurde 1,00 EUR für SOS-Kinderdorf gespendet.

Das Team der BSLTZ war mit von der Partie und hat knapp 35 km geschafft – herzlichen Glückwunsch an unsere vier „Radler“!

                     

Auf dem rechten Bild von links nach rechts: Julia Jarka, Peter Buchmayer, BD Marion Stradal, Sascha Matika

Am Samstag den 23. Juni 2018 war es soweit, 17 Schülerinnen und Schüler traten die lange ersehnte Reise in Frankreichs Hauptstadt an.

Um 13 Uhr trafen sich die beiden Lehrerinnen Frau Höllebrand und Frau Brein-Finster mit den Mitreisenden am Terminal 2 in Wien Schwechat. Leider stellte sich bald heraus, dass der Air France Flug Verspätung hatte, doch Gott sei Dank konnten die geplanten Aktivitäten des ersten Tages auf die darauffolgenden verschoben werden.

Nach zwei Stunden Flugzeit landete die Maschine sicher auf französischem Boden und schon bald sollten die Schüler und Schülerinnen eine Besonderheit der französischen Kultur kennenlernen, den „grève“ (= Streik). Die RER (=französische Schnellbahn) fuhr nicht und auch mit dem Bus gab es ein Problem.

Umso mehr waren zu späterer Zeit alle froh sicher im Hotel „Generator Paris“ angekommen zu sein. Alle bezogen ihre Zimmer und ein Treffen um 8:30 Uhr beim Frühstück wurde für den nächsten Tag vereinbart. Das reichhaltige Frühstücksbuffet am nächsten Morgen entschädigte uns für die kurze Nacht. Um 9:30 trafen sich alle gestärkt und voller Vorfreude auf den Besuch in Disneyland in der Lobby. Mit der Metro 2 ging es zur Station „Nation“ und von dort aus mit der RER nach Marne-la-Vallée. Trotz neuerlicher Streiks ging diesmal alles gut und wir trafen vor 11 Uhr in Disneyland ein. Den ganzen Tag verbrachte die Gruppe in Disneyland und schaffte sogar einen Besuch in den Disney Studios, wo sich einige eine aufregende Stunt Show anschauten. Auch wenn sehr viel los war und es teilweise sehr lange Wartezeiten gab, war der Enthusiasmus der Schülerinnen und Schüler deutlich zu spüren und das traumhafte Wetter trug noch dazu bei.

      

Um 17:30 waren alle erschöpft und überwältigt von den vielen Eindrücken und wir traten die Rückreise ins Hotel an. Rechtzeitig um 19.00 trafen wir ein, um uns für das Abendessen um 19:30 frisch zu machen. Es gab Lachs auf Salat als Vorspeise, Grillhuhn mit Pilzen und Nudeln als Hauptspeise. Die Krönung für die meisten war die Crème Brûlée, die wir als Nachspeise bekamen. Nachdem alle satt waren, machte sich die Gruppe noch auf den Weg auf die Dachterrassen im 9. Stock des Hotels. Dort gab es eine Bar und wir konnten den Abend bei einem kühlen Getränk und einem tollen Blick über Paris und auf die Basilika Sacré Coeur ausklingen lassen.

      

Am Montag gab es wieder Frühstück um 8:30 Uhr und für 9:30 wurde der Treffpunkt in der Lobby vereinbart. An diesem Tag standen die wichtigsten Pariser Sehenswürdigkeiten auf dem Programm. Als erstes ging es mit der Metro zum Hôtel de Ville, dem Pariser Rathaus mit seinen tollen Statuen. Über die Seine marschierten wir zu Fuß weiter zur Kirche Notre Dâme de Paris. In einer langen Schlange reihten wir uns ein um das Innere der Kirche mit seiner weltberühmten Rosette zu bestaunen. Am Ufer der Seine entlang ging es zur nächste RER Station. Als nächstes stand die Besichtigung des Eiffelturms auf dem Programm. Am Champs de Mars vorbei ging es über die Brücke hinüber zu Trocadéro, von wo aus erneut der Blick auf den Eiffelturm bestaunt wurde. In der Wiese neben dem riesigen Springbrunnen vor dem Palais de Chaillot genossen einige Schülerinnen ihre erste „Crèpe“ in Paris.

          

Danach ging es mit der Metro weiter zum Place de la Concorde mit dem riesigen Steinobelisken in seiner Mitte und von dort weiter in die Tuileriengärten, wo das Musée de l’Orangerie gelegen ist. Dort wurde von den Lehrpersonen bereits im Vorfeld eine Besichtigung mit Audioguides gebucht. Beeindruckt von den Werken von Monet, Renoir, Picasso und vielen mehr verbrachten wir knappe 90 Minuten in diesem wunderschönen Museum.

Der nächste Programmpunkt war der Besuch des Place Vendôme, wo auch das berühmte Hotel Ritz und viele Luxuslabels bestaunt wurden.

             

Nach einem Abstecher zur berühmten Pâtisserie „La Durée“ teilte sich die Gruppe. Ein Teil begab sich in den Louvre um dort unter anderem die Mona Lisa zu bestaunen, der andere Teil machte die Rue de Rivoli, eine berühmte Pariser Einkaufsstraße, unsicher.

Um 19:30 trafen sich alle wieder im Hotel um gemeinsam Abend zu essen. Heute gab es Shrimps auf Avocado, gefolgt von Kalbsfleisch mit Reis und der krönende Abschluss war diesmal ein Mousse au Chocolat.

Um 20:30 war wieder ein Treffen in der Lobby vereinbart, denn an diesem Abend sollte die versäumte Night Bus Tour durch Paris nachgeholt werden. Mit der Metro ging es also zum Büro von France Tourisme an der Rückseite des Louvre, von wo aus um 21:30 unsere Bustour durch das nächtliche Paris startete. Eineinhalb Stunden kurvte der Fahrer durch die Stadt und wir bekamen noch einmal einen tollen Überblick über die Pariser Sehenswürdigkeiten sowie detaillierte Informationen über Kopfhörer. Müde aber glücklich kehrten wir um 23:45 Uhr ins Hotel zurück.

Unser letzter Tag in Paris startete um 7:30 beim Frühstück. Diesmal war bereits um 8:30 Treffpunkt in der Lobby. Die ganze Gruppe verstaute ihr Gepäck im Gepäcksraum des Hotels und es ging wiederum mit der Metro 2 los Richtung Montmartre. Bei der Station Anvers stiegen wir aus und machten uns auf den Weg zum Sacré Coeur. Sonnenschein und ein strahlend blauer Himmel machten unseren letzten Tag perfekt und brachten die weiße Basilika zum Strahlen. Auch die Gässchen hinter dem Sacré Coeur gefielen den Schülern und Schülerinnen besonders gut.

Nun stand noch die Besichtigung der Pâtisserie „Gilles Marchal“, die in vielen Bewertungen als die beste Konditorei Paris bezeichnet wurde, an. Vom Fuße des Montmartres aus ging es zu Fuß zum Place Emile Goudeau, wo wir vom Chef persönlich empfangen wurden. Dieser nahm sich wirklich Zeit für uns und gab den Schülern und Schülerinnen einen tollen Einblick in sein Geschäft. Auch eine Führung durch die Backstube wurde uns ermöglicht und wir durften jede Menge Fotos schießen. Dem köstlichen Geruch konnten die wenigsten widerstehen und schon bald standen Schüler mit Madleines in verschiedenen Geschmacksrichtungen da und verkosteten diese. Nachdem noch ein Gruppenfoto vor der Pâtisserie geschossen wurde, gingen wir in das Café auf der anderen Straßenseite, um dort einen Café au Lait oder ein kühles Getränk zu genießen.

Nun ging es durch die netten Gässchen mit den lieblichen Geschäften zurück zur Metro Station und von dort weiter ins Hotel um die Koffer zu holen. Da es an diesem Tag sehr heiß war, wurde für jeden Schüler und Schülerin eine Flasche Wasser für die Fahrt zum Flughafen gekauft. Mit der Metro 2 ging es zum Gare du Nord und von dort weiter mit der RER zum Flughafen Charles de Gaulle. Der Rückflug sollte nur 10 Minuten Verspätung haben und so landete die Reisgruppe um 19:35 Uhr wohlauf in Wien Schwechat.

Es waren sicherlich anstrengende, aber vor allem aufregende und schöne Tage für alle Mitreisenden, die wir sicher alle niemals vergessen werden.

      

Am Dienstag, den 5. Juni 2018 war das Klassenzimmertheater zu Besuch in der Klasse 2Z.
Das Stück hieß: „Ich bin Ihr Parasite, Madam“
Die Art des Theaters ist besonders, da die Schauspieler ihr Stück im Klassenzimmer unter der Aufsicht der Regisseurin spielen und dabei immer wieder versuchen auch die Schüler und Schülerinnen in das Stück aktiv miteinzubeziehen sowie zum Mitmachen animieren.
Im Stück wird der Frage nachgegangen, ob es denn nicht reicht einfach nur zu sein oder wie wichtig es doch ist zu wissen was man will und voll Tatendrang in eine positive Zukunft zu blicken. Das Thema ist sehr spannend und löst viele Emotionen und Fragen aus, so auch bei den Jugendlichen und auch bei uns anwesenden LehrerInnen.
Die SchülerInnen waren während des Stücks emotional  sehr berührt,  einige empfanden es auch als eine direkte Konfrontation, die viele Denkanstösse auslöste. In der darauffolgenden Besprechung fand dann auch eine rege Beteiligung der SchülerInnen  rund um dieses Thema statt.

 

(Clara Berger bei der Vorausscheidung) (Erstellt aus Videomitschnitt von Vera Willinger)

Unsere Landessiegerin aus dem Vorjahr („Klassische Rede“), Clara Berger nahm heuer wieder am Redewettbewerb teil, diesmal in der Kategorie „Neues Sprachrohr“! Hier ihr Interview:

Liebe Clara stell dich Bitte kurz für unsere Leserinnen und Leser vor! (Alter, Beruf, Interessen, Freizeit, …)

„Hallo! Mein Name ist Clara, ich bin 18 Jahre alt und befinde mich zurzeit im 2. Lehrjahr zur Hotel- und Gastgewerbeassistentin. Sprachen, Kulturen und Reisen finde ich unheimlich spannend und so habe ich mich unter anderem für die HGA Ausbildung entschieden. Weiters sind Musizieren, Schreiben und Fotografieren große Hobbies. Das Betreiben meines Blogs claraberger.com bereitet mir große Freude!“

 

Du hattest schon letztes Jahr am Redewettbewerb in der Kategorie „Klassische Rede“ teilgenommen und dabei sogar das Landesfinale in Wien gewonnen! Erzähl uns davon!

„Das Thema meiner Rede war „Japan und Belgien“ und ich habe über meine Erfahrungen gesprochen, die ich bei meinen Reisen in diesen Ländern gemacht habe.

Der Wettbewerb war großartig! Es war sehr schön beim Finale Teilnehmer aus ganz Österreich und sogar Südtirol kennen zu lernen. Ein paar Tage in Wien zu verbringen und so viele kreative Beiträge zu sehen war sehr bereichernd. Es gab ein tolles Programm zum Kennenlernen, Wien Entdecken und natürlich zum Thema Reden. Zum Beispiel haben wir das ORF Zentrum besucht und sogar eine Bootsfahrt auf der Donau gemacht.“

 

Heuer nimmst du in der Kategorie „Neues Sprachrohr“ teil und hast Dich bereits für das Landesfinale im Wiener Rathaus qualifiziert! Wie lautet dein Beitrag? Beschreib uns auch kurz was du dir diesmal dafür vorgenommen hast!

„„Imposant“ lautet der Titel meines Liedes das ich mit meinem Cello aufgeführt habe. In dem Song geht es um Veränderungen in unserer modernen Gesellschaft, insbesondere auf uns Jugendliche bezogen. Wir sollten nicht alles so tun wie es die Generationen vor uns gemacht haben, sondern auch uns selbst einbringen. Alte Traditionen verschwinden und neue entstehen – alles entwickelt sich weiter.“

 

Wie hat dir deine bisherige Teilnahme gefallen? Hast du neue Erfahrungen sammeln können?

„Mir hat es letztes Jahr sehr gut gefallen, ebenso finde ich es toll dieses Jahr wieder dabei zu sein! Durch die vielen Reden und kreativen Beiträge konnten wir alle Neues lernen. Gegenseitig haben wir uns geholfen und inspiriert. Zu dem einige neue Kontakte geknüpft. Jedem kann ich empfehlen beim Jugendredewettbewerb teilzunehmen!“

Liebe Clara VIELEN DANK für das Interview und Deinen erneuten Einsatz!  😉

(Martin Harand)

Am Freitag den 27.4.2018 war es endlich soweit, die Schüler/innen des Tourismuszweiges der PTS 15 sollten die Schüler/innen der 2HGB der Berufsschule LTZ kennenlernen.

Der Auslöser für dieses Treffen, war die Kontaktaufnahme der Französischlehrerinnen der beiden Schulen, mit dem Ziel den Schülern und Schülerinnen den Beruf des HGA näher zu bringen und die Bedeutung der lebenden Fremdsprache Französisch hervorzukehren.

Ab 8.00 Uhr des besagten Tages fanden rege Vorbereitungen in der 2. Klasse der Hotel- und Gastgewerbeassistent/in nen statt, denn um 9.00 Uhr schon sollten die Gäste der PTS15 eintreffen.

Dann war es endlich soweit, die Schüler/innen der Tourismusklasse wurden gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin (Frau Marion Wolf-Achter) und der Französischlehrerin (Frau Pia Candido) begrüßt. Auch die Direktorin der PTS 15, Frau Beatrix Poppe war gekommen, um dem Aufeinandertreffen der beiden Klassen beizuwohnen. Nach einer kurzen Begrüßung auf Französisch, stellte die Französischlehrerin der Gastgeberklasse (Frau Verena Brein-Finster) die Berufsschule LTZ vor, sowie den Lehrberuf HGA und die Bedeutung des Französischunterrichts in der Hotellerie.

     

In der Pause wurde gemeinsam gefrühstückt und nebenbei wurden offene Fragen beantwortet. Gestärkt ging es in die zweite Hälfte, in der die Präsentationen der Schüler/innen folgten. Zuerst stellten die HGA Lehrlinge sich selber und ihre Lehrbetriebe vor, was auf sehr großes Interesse traf. Es wurden sehr viele Fragen gestellt. Auch Frau Direktor Stradal und Herr Direktor Hönig kamen vorbei um dem Treffen beizuwohnen.

 

Danach stellten sich die Schüler/innen der PTS 15 vor und hielten Präsentationen über Landeskunde Frankreichs. Neben Pariser Sehenswürdigkeiten wurden französische Spezialitäten und kulturelle Besonderheiten vorgestellt.

Der Vormittag verging wie im Flug, um 11.50 wurden die Gäste verabschiedet und es wurde vereinbart, weiterhin in Kontakt zu bleiben. Alles in allem war es ein wirklich gelungenes Projekt und eine tolle Zusammenarbeit zwischen der BS LTZ und der PTS 15!

 

 


Gedenkkette der 151 Opfer am Wiener Westbahnhof (Quelle: https://www.flickr.com/photos/spoewien/41186984122/in/album-72157667431800758/)

Die Klasse 2HGB besuchte am 4. April 2018 die Gedenkveranstaltung der ARGE NS-Opferverbände-Bundesverband Österreichischer AntifaschistInnen, WiderstandskämpferInnen und Opfer des Faschismus am Wiener Westbahnhof.

Am 1. April 1938 wurden zum ersten Mal österreichische Gefangene – mehrheitlich Repräsentanten des „Ständestaates“ (politische Funktionäre, Polizei- und Justizfunktionäre) und Juden, aber auch Sozialisten und Kommunisten – von Wien in das KZ Dachau überstellt, wo sie am 2. April eintrafen. Die Gefangenen wurden bereits auf der Fahrt misshandelt und verletzt. Unter den 151 Erstdeportierten, befanden sich bekannte Persönlichkeiten wie Robert Danneberg, Franz Olah, und Leopold Figl. Diese Überstellung von Menschen wird auch „Prominententransport“ genannt. Bei dieser Veranstaltung gedachten wir diesen Menschen, die dem NS-Terror ausgesetzt waren. Mit dem ersten Transport begann ein verhängnisvoller Weg, der im Weltkrieg und in Massenvernichtungslagern endete.
(Martin Harand)

Auch unser Schüler Samuel Skop (siehe Titelbild, neben Sanja) macht beim Redewettbewerb mit, hier das Inteview 😉

Lieber Samuel stell dich Bitte kurz für unsere Leserinnen und Leser vor!
(Alter, Beruf, Interessen, Freizeit, …)
Hallo, mein Name ist Samuel und ich bin 20 Jahre alt. 🙂
Ich bin HGA- Lehrling im wunderschönen Boutiquehotel Stadthalle. Meine Hobbys sind, sich mit Freunden zu treffen, Sport betreiben, Serien zu schauen und die News lesen. Ich bin ein sehr familiärer Mensch und liebe es zu diskutieren.

Hast du schon vor deiner Teilnahme am Redewettbewerb vor einer Gruppe gesprochen? Und wenn ja zu welchem Thema?
Nein, allerdings nur vor einer Klasse als Referat. Ich habe zu dem Thema „was bedeutet  Familie für mich“ gesprochen.

Beim Redewettbewerb in der Kategorie „Spontanrede“ soll man bereits nach nur 5 Minuten Vorbereitungszeit spontan eine Kurzrede halten. Warum hast du dafür als Themenschwerpunkt „Jugend und Familie“ gewählt?
Ich interessiere mich sehr für das Soziale und meine Mitmenschen. Außerdem bin ich ein Mensch der sich nicht vor der Wahrheit drückt und den meisten helfen und klar machen möchte was es bedeutet Familie zu haben. Jugend ist auch ein wichtiges Thema, da junge Menschen die Zukunft in der Hand haben. Für mich sind das Themen die zu den wichtigsten Teilen eines jeden Lebens gehören.

Wie hat dir deine bisherige Teilnahme gefallen?
Es hat super viel Spaß gemacht und ich konnte viel Erfahrung sammeln. Außerdem fand ich es toll was alles vorgestellt wurde in den kurzen Pausen bzw. was  man für Möglichkeiten als junger Mensch in unserer Stadt hat. Ein sehr nettes Team hat mich empfangen und die Spontanreden sehr gut präsentiert.

Lieber Samuel auch Dir Danke für das Interview und für Deinen persönlichen Einsatz!

 

Zwei weitere Interviews werden noch gehalten 😉
(Inhalt und Foto: Martin Harand)